WORKSHOPREIHE FÜR INSTITUTIONEN MIT MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN
Verkörperte sexuelle Bildung & Raum für Körpererfahrung

Ein Lernraum für Sexualität, Liebe, Lust & Verbindung, Verstehen, Spüren & Ausprobieren.
Eine 8-teilige Workshopreihe, die sexualpädagogisches Wissen mit körperorientierter Erfahrung verbindet.

Eine Zusammenarbeit mit Sozial- & Sexualpädogin Michèle Olloz.

  • 8 Termine à 1,5 Stunden

  • Gruppengrösse: min. 4 - max. 10 Personen, ideal 8

  • Honorar: CHF 150.- pro Stunde und Fachperson

  • Gesamtkosten für die 8-teilige Reihe: CHF 2'250.- exkl. Wegspesen

KONZEPT WORKSHOP

Die Workshopreihe besteht aus 8 aufeinander abgestimmten Terminen. Der erste und der letzte Workshop werden gemeinsam von Michèle und Katha gestaltet. Dazwischen finden drei thematische Workshop-Paare statt: Zuerst öffnet Michèle als Sexualpädagogin einen Lern- und Reflexionsraum, eine Woche später vertieft Katha das jeweilige Thema körperorientiert mit Erfahrungsübungen.

Michèle vermittelt Wissen, schafft Sprache und ordnet sexualpädagogische Themen ein. Fragen wie diese stehen dabei im Zentrum: Was weiss ich eigentlich? Welche Vorstellungen habe ich? Was ist anatomisch oder sexualpädagogisch relevant? Was sind meine Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen?

Katha öffnet anschliessend einen Erfahrungsraum. Der Fokus verschiebt sich vom kognitiven Lernen zum körperlichen Erleben: Welche Nähe fühlt sich gut an in meinem Körper? Wo spüre ich ein Ja, ein Nein? Wie kommuniziere ich Wünsche aber auch Stopp’s? Welche Berührungen mag ich? Wie fühlt sich eine tolle Umarmung an? Wie kann ich mich selber sinnlich berühren & mich lieben?

KOSTEN

6 Workshops à 1,5 Stunden mit jeweils einer Fachperson = 9 Stunden
2 gemeinsame Workshops à 1,5 Stunden mit zwei Fachpersonen = 6 Stunden
Total = 15 Stunden × CHF 150.– = CHF 2'250.– exkl. Wegspesen

Die 8 Workshops
Sexuelle Bildung mit Michèle & Körpererfahrung mit Katha

1. Michèle & Katha: Einstieg

Gemeinsamer Einstieg in die Reihe. Kennenlernen & Ankommen in Gruppe. Was bedeutet Sexualität für mich? Was möchte ich besser verstehen oder kennenlernen? Einführung in die beiden Zugänge Verstehen & Lernen und Spüren & Erleben.

2. Michèle: Meinen Körper verstehen

Sexualanatomie, Körpervielfalt, Vulva, Vagina, Klitoris, Penis und innere Geschlechtsorgane. Lust und körperliche Erregung, Orgasmus, Solosex und den eigenen Körper besser kennenlernen.

3. Katha: Meinen Körper spüren

Selbstkontakt, Selbstberührung, Einführung in die Sinnlichkeit durch die 5 Sinne. Selbstliebe & Solosex: Anleitung zur Freude am Berühren, Bewegen und Lust am eigenen Körper und mit sich selbst.

4. Michèle: Meine Bedürfnisse & Grenzen verstehen

Nähe und Distanz, Ja, Nein und Unsicherheit, Konsens und persönliche Grenzen. Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt einordnen, Möglichkeiten kennenlernen, Hilfe und Unterstützung zu erhalten.

5. Katha: Meine Bedürfnisse & Grenzen spüren

Körpersignale wahrnehmen und besser kennenlernen. Wie fühlt sich ein Ja, ein Nein oder ein Zögern an? Spannung und Entspannung, Nähe und Distanz sowie eigene Bedürfnisse im Körper und im Kontakt wahrnehmen. Umarmungen üben und Berührungspiele.

6. Michèle: Ich in Kontakt mit anderen

Verlieben, Dating und Beziehung. Kommunikation, Erwartungen, Sexualität mit anderen, das erste Mal, Verhütung, Menstruationsprodukte, sexuell übertragbare Infektionen und sexuelle Gesundheit.

7. Katha: In Kontakt gehen & in Verbindung bleiben

In Kontakt gehen spielerisch üben, jemanden kennenlernen, Kontakt aufnehmen und sich zeigen. In Beziehung sein, im Kontakt sich entspannen und geniessen. Eigene Wünsche und Bedürfnisse im Kontakt mit anderen spüren und ausdrücken.

8. Michèle & Katha: Abschluss

Gemeinsamer Abschluss der Reihe. Rückblick, Sammeln der Erfahrungen, Offene Fragen und Impulse für Transfer in den Alltag. Körperorientierte Abschluss zum gemeinsam die aufgebaute Nähe & Verbindung zu feiern.

Rahmen & Konsens bei Körpererfahrung

In der Körpererfahrung bleiben alle Personen stets bekleidet. Berührungen finden an sich selber oder nach Absprache zws. Kursteilnehmenden statt. Vor & während Berührungen erlernen die Teilnehmenden nach Konsens zu fragen und nachzufragen. Kein müssen aber ein wünschen & dürfen. Ein realer Lern- und Erfahrungsraum - der so oft fehlt oder abgesprochen wird.